Beteiligung JETZT

Hier finden Sie Informationen zu aktuell laufenden Beteiligungsverfahren.

Beteiligung zum Wohnungsneubau in Ockershausen / Stadtwald (Hasenkopf)
Bilddokumentation (Graphic Recording) des zweiten Workshops zum Thema Nachbarschaft
© Universitätsstadt Marburg
2019/2020 findet die Auslobung des Städtebaulichen Wettbewerbs zur Entwicklung des neuen Wohnquartiers am Hasenkopf in Ockershausen / Stadtwald statt. Die Vorgaben für den Wettbewerb wurden vom Fachdienst Stadtplanung und Denkmalschutz in der Beteiligungsphase 2019 gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet. Dazu fanden im Mai und Juni 2019 insgesamt vier Workshops mit Bürgerinnen und Bürgern zu unterschiedlichen Themen statt.

Die erarbeiteten Ideen wurden vom Fachdienst Stadtplanung und Denkmalschutz fachlich überprüft und in die Aufgabenstellung für den Städtebaulichen Wettbewerb weitestgehend integriert. Einzelheiten dazu stellte der Fachdienst Stadtplanung und Denkmalschutz in einer Veranstaltung am 21.10.2019 in der IKJG dar. Derzeit bereitet der Fachdienst den Städtebaulichen Wettbewerb vor. In der Wettbewerbsjury werden auch Bürger*innen und Ortsbeirat vertreten sein.

Weitere Informationen sowie die Dokumentationen zur ersten und zweiten Phase der Bürger*innenbeteiligung finden Sie hier.

Oberstadt im Dialog - Zukunftskonzept Oberstadt
Logo Oberstadt im Dialog
© Universitätsstadt Marburg

Die Universitätsstadt Marburg entwickelt gemeinsam mit allen Akteur*innen vor Ort ein »Zukunftskonzept Oberstadt«. Das Ziel ist ein attraktives und lebenswertes Quartier für alle. Der umfassende Beteiligungsprozess wird federführend vom Referat für Stadt-, Regional- und Wirtschaftsentwicklung organisiert.

Es geht dabei um eine Vielfalt von Themen: Wohnen, Leben, Arbeiten, Mobilität und Barrierearmut, Einzelhandel, Gastronomie, Kreativwirtschaft, Gebäudesanierung und Denkmalschutz, soziale Vielfalt, Grünflächen, Sauberkeit, Begegnungsorte und Tourismus - und vieles mehr.

Die Themen werden begleitet von einer Koordinierungsgruppe, die sich aus Akteur*innen vor Ort zusammensetzt. Die Einwohner*innenbefragung zur Oberstadt wird derzeit ausgewertet. Die bisherigen Ergebnisse der Beteiligung sowie Informationen zu weiteren Terminen finden Sie hier.

Sanierung "Grüner Wehr"
Farbzeichnung von Grüner Wehr in Marburg
© Universitätsstadt Marburg
Das „Grüner Wehr“ ist ein wichtiges Kulturdenkmal der Stadt Marburg. Laut einem Gutachten von 2008 befindet sich das „Grüner Wehr“ in einem „stark sanierungsbedürftigen Zustand“. Daher beauftragte der Fachdienst Tiefbau Planungen für eine Sanierung des „Grüner Wehr“, die im Februar 2018 der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

In der Folge kam es zu vielfältigen öffentlichen Nachfragen und Protesten zu diesen Planungen. In einem Workshop der Stadtverwaltung Marburg am 26. Mai 2018 informierten sich rund 200 Marburgerinnen und Marburger über die Planungen und brachten ihre Anregungen und Bedenken ein.

Im Ergebnis kündigten Oberbürgermeister Dr. Spies und Bürgermeister Stötzel an, ein neues Gutachten in Auftrag zu geben. Dieses Gutachten wird derzeit erstellt. Wenn die Ergebnisse vorliegen, werden sie der Öffentlichkeit vorgestellt und mit den Marburger Bürgerinnen und Bürgern beraten. Informationen zum Stand des Verfahrens finden Sie hier.

Befragung zum Bewohnerparken am Ortenberg
Straße mit parkenden Autos. Nahaufnahme eines Anwohnerparkenschildes.
© Universitätsstadt Marburg

Im Herbst 2019 befragte die Stadtverwaltung die Anwohner*innen sowie die Nutzer*innen von Parkplätzen am Ortenberg zur Einführung eines Bewohnerparkens am Ortenberg.  

Die Ortenberger Haushalte wurden direkt angeschrieben, um sich an der Befragung zu beteiligen. Marburger*innen, die nicht am Ortenberg wohnen, aber dort öffentlichen Parkraum nutzen, konnten an einer offenen Online-Befragung teilnehmen. Die Ergebnisse beider Befragungen wurden getrennt ausgewertet.

Gut 20% der direkt angeschriebenen Haushalte am Ortenberg haben an der Befragung teilgenommen. Bei der offenen Online-Befragung konnten 193 Rückmeldungen berücksichtigt werden. Das Votum beider Gruppen fiel dabei sehr eindeutig aus: Nur 30% der Haushalte am Ortenberg, die an der Befragung teilgenommen haben, würden die Einführung einer Bewohnerparkregelung begrüßen. Bei der offenen Befragung war die Ablehnung mit nahezu 80% noch ausgeprägter. Die Ergebnisse der Anwohner*innenbefragung finden Sie hier. Die Ergebnisse der offenen Befragung finden Sie hier. Da sich die große Mehrheit der Haushalte, die an der Befragung teilgenommen haben, deutlich gegen eine Bewohnerparkregelung am Ortenberg ausgesprochen haben, ist die Einrichtung von Bewohnerparkplätzen derzeit nicht vorgesehen. 

Bei der Befragung konnten außerdem weitere Anregungen zu Verkehrsfragen für den Ortenberg geäußert werden. Dabei ging es z.B. um Wünsche nach mehr Verkehrsüberwachung, nach einer besseren ÖPNV-Anbindung, nach einer Ausweitung des Carsharing-Angebots und des Angebots für öffentliche Fahrradabstellanlagen. Vorgeschlagen wurde auch die Anlage eines Pendlerparkplatzes zur Entlastung der Wohnstraßen. Diese Anregungen werden nun im Zuge der Entwicklung eines gesamtstädtischen Verkehrs- und Mobilitätskonzeptes weiter geprüft und – soweit möglich – auch umgesetzt.

Nach Auswertung der Befragung wurden die Haushalte am Ortenberg brieflich informiert und das weitere Vorgehen erläutert. Das Anschreiben von Oberbürgermeister Dr. Spies an die Einwohner*innen finden Sie hier.

Pilotprojekt Stadtteilfonds
Bild von Geldscheinen und Geldmünzen
© Pixabay.com/janeb13

Im Pilotprojekt Stadtteilfonds stehen den Stadtteilen Hansenhaus/Glaskopf/Südbahnhof, Altstadt, Richtsberg und Wehrda in den Jahren 2020 und 2021 jeweils 5.000 Euro für Bürger*innenprojekte zur Verfügung. Einwohner*innen der Stadtteile können Anträge zur Finanzierung von eigenen Projekten in den jeweiligen Stadtteilen stellen. Über die Vergabe der Mittel des Stadtteilfonds entscheidet eine Stadtteiljury. Darin sind vertreten ein Mitglied des Ortsbeirates und ein*e  Vertreter*in der Stadtteilgemeinde (soweit vorhanden), weitere wichtige Akteure im Stadtteil sowie per Zufallsauswahl ausgewählten Bürger*innen.

Durch die Stadtteilfonds sollen Engagement und Gemeinschaftsgefühl im Stadtteil gestärkt sowie vorhandene Engagementstrukturen gefestigt werden. Insbesondere sollen die Beteiligung von nicht-organisierten und von jungen Einwohner*innen an Stadtteilaktivtäten unterstützt werden. Weitere Informationen und alles zur Antragsstellung finden Sie hier.

Klima-Aktionsplan 2030

Foto einer Veranstaltung zur Erarbeitung des Klimaaktionsplans

    Die Universitätsstadt Marburg hat am 28.06.2019 den Klimanotstand ausgerufen. Damit erkennt sie die menschengemachte Klimakrise als existenzielle Bedrohung für die Artenvielfalt und den Menschen an und setzt sich ein neues Klimaschutzziel: Klimaneutralität bis 2030. Dazu soll ein Klima-Aktionsplans 2030 erstellt werden, der aufzeigt, wie dieses Ziel erreicht werden kann.

    Der Klima-Aktionsplan 2030 soll auf den bestehenden Klimaschutzkonzepten aufbauen und neue Ideen aufgreifen. Am 27.10.2019 und 08.11.2019 fanden dazu zwei große Beteiligungsveranstaltungen statt, in denen Ideen für den Klima-Aktionsplan 2030 gesammelt wurden. An diesen nahmen über 300 Marburger*innen teil und brachten sich engagiert ein. Die Ideensammlung wird zurzeit von der Verwaltung ausgewertet und fließt in die Erstellung des Aktionsplans ein.

    Dabei wurden vier große Themenfelder deutlich:

    • Energieversorgung, Bauen und Modernisieren
    • Mobilität
    • Flächennutzung, Grünflächen und Landwirtschaft
    • Unterstützung für die Stadtgesellschaft

    Weitere Informationen zum Prozess finden Sie unter marburg.de/Klimaschutz